Kunden- oder Lieferantenportal
Ausgewählte Daten und Vorgänge für externe Partner sicher bereitstellen.
REST API & Web-Integration
Neue Webzugänge schaffen, ohne die bewährte Delphi-Anwendung neu zu entwickeln
Eine REST API verbindet bestehende Delphi-Anwendungen mit Webportalen, mobilen Lösungen und externen Systemen. Der Desktop-Client kann bleiben, während ausgewählte Funktionen über moderne Schnittstellen verfügbar werden. Welche Geschäftslogik direkt nutzbar ist, zeigt die technische Analyse.
Typische Anforderungen
Ausgewählte Daten und Vorgänge für externe Partner sicher bereitstellen.
Einzelne Funktionen für Außendienst, Lager oder mobile Arbeitsplätze nutzbar machen.
Daten und Prozesse über dokumentierte Schnittstellen mit anderen Systemen austauschen.
Wiederkehrende Dateiübertragungen durch nachvollziehbare API-Prozesse ersetzen.
Erfassungs-, Freigabe- oder Auskunftsprozesse gezielt in den Browser bringen.
Bestehende Prozesse anbinden, ohne interne Strukturen offenzulegen.
Architekturgrundsatz
Ein neues Webfrontend sollte zentrale Geschäftsregeln nicht unabhängig von der Desktop-Anwendung nachbauen. Andernfalls können unterschiedliche Berechnungen, Validierungen, Berechtigungen und Sonderfälle entstehen.
Eine geeignete Zielarchitektur trennt Benutzeroberfläche, Geschäftslogik, Schnittstellen und Datenzugriffe. Desktop und Web greifen anschließend über definierte Strukturen auf dieselben oder konsistent implementierte Regeln zu.
Technische Wege
Dieser Weg eignet sich, wenn zentrale Geschäftslogik klar abgegrenzt ist und Delphi langfristig Teil der Systemlandschaft bleiben soll.
Dieser Weg eignet sich für neue Integrationen, Identity- oder Plattformdienste und eine klare Trennung neuer Module. Delphi und .NET können dabei parallel arbeiten.
Die Entscheidung wird nicht nach Technologievorliebe getroffen, sondern anhand von Wartbarkeit, Risiko, vorhandener Architektur und langfristigem Zielbild.
API-Bausteine
Fachlich verständliche Ressourcen, Operationen und Grenzen definieren.
Identitäten, Rollen und zulässige Aktionen passend zum Nutzungskontext abbilden.
Eingaben vor der Verarbeitung fachlich und technisch prüfen.
Fehler eindeutig melden, ohne interne Details unnötig offenzulegen.
Änderungen planbar machen und bestehende Verbraucher weiter unterstützen.
Endpunkte, Datenmodelle und mögliche Antworten maschinenlesbar beschreiben.
Relevante Aufrufe und sicherheitsbezogene Aktionen erfassen.
Verfügbarkeit, Laufzeiten und technische Fehler im Betrieb sichtbar machen.
Verträge, Berechtigungen und wichtige Geschäftsregeln wiederholbar prüfen.
Daten über definierte Zugriffswege und mit minimalen Rechten verarbeiten.
Konfiguration, Secrets, Releases und Rückfallmöglichkeiten organisieren.
Webfrontend
Häufig ist es wirtschaftlicher, einzelne Prozesse im Web bereitzustellen – etwa Abfragen, Freigaben, Erfassungsmasken oder Portale. Der Desktop-Client kann komplexe interne Abläufe weiter abbilden. So entsteht eine hybride Lösung statt eines Komplettumbaus.
Die folgenden Etappen sind ein mögliches Vorgehen, keine verpflichtende Reihenfolge.
Mit klar begrenzten Abfragen oder Berichten kann ein erster Nutzen bei überschaubarem Eingriff geprüft werden.
Geeignete Schreibvorgänge werden mit Validierung und Berechtigungen ergänzt.
Partner oder weitere Systeme erhalten definierte, dokumentierte Zugänge.
Zusätzliche Bereiche werden nur dort erweitert, wo der praktische Nutzen den Eingriff rechtfertigt.
Sicherheit
Ein Webfrontend sollte nicht direkt und unkontrolliert auf die bestehende Datenbank zugreifen. Definierte APIs schaffen eine Grenze für Geschäftsregeln, Berechtigungen, Validierung und Protokollierung.
Der konkrete Schutzbedarf hängt von verarbeiteten Daten, Benutzergruppen, Netzgrenzen und Betriebsmodell ab und muss für die jeweilige Anwendung bewertet werden.
Vorgehen
Anwendungsstruktur, Zielgruppen und der gewünschte Zugang werden gemeinsam geklärt.
Geschäftsregeln, Datenzugriffe und technische Grenzen werden sichtbar gemacht.
API-Schnitt, Verantwortlichkeiten, Betrieb und Sicherheitsmodell werden definiert.
Ein klar abgegrenzter Prozess prüft Annahmen und problematische Abhängigkeiten früh.
Schnittstelle und Benutzeroberfläche entstehen in testbaren Etappen.
Dokumentation sowie technische und fachliche Tests sichern den Rollout ab.
Weitere Prozesse werden anhand tatsächlicher Anforderungen und Betriebserfahrungen priorisiert.
Projektszenario
Erweiterung einer etablierten Desktop-Anwendung um browserbasierten Zugriff für Außendienst und mobile Arbeitsplätze.
FAQ
Ja. Dafür werden Geschäftsregeln, Datenzugriffe und Systemgrenzen untersucht. Die API kann innerhalb der Delphi-Landschaft oder als getrennte Service-Schicht entstehen.
Nicht zwingend. Häufig genügt ein klar abgegrenzter Prozess. Bei stark gekoppeltem Code kann vorher gezieltes Refactoring notwendig sein.
Ein direkter, unkontrollierter Datenbankzugriff sollte vermieden werden. Eine definierte API kann Berechtigungen, Validierung, Geschäftsregeln und Protokollierung zentral durchsetzen.
Grundsätzlich ja. Ob das für die konkrete Anwendung sinnvoll ist, hängt von Delphi-Version, vorhandenen Modulen, Betriebsmodell, Sicherheitsanforderungen und langfristiger Betreuung ab.
Sie kann passen, wenn neue Integrationen überwiegend in .NET entstehen, Plattform- und Identity-Dienste wichtig sind oder neue Module langfristig von Delphi getrennt werden sollen.
Nein. Oft ist ein einzelner Auskunfts-, Erfassungs- oder Freigabeprozess der bessere Einstieg. Der Desktop-Client kann komplexe interne Abläufe weiter abbilden.
Das Modell richtet sich nach internen oder externen Benutzern, vorhandener Identitätsverwaltung und Schutzbedarf. Rollen und zulässige Aktionen werden an den API-Grenzen konsequent geprüft.
Ja. Eine hybride Architektur kann beide Zugänge unterstützen, wenn gemeinsame Regeln und Datenzugriffe konsistent umgesetzt werden.
OpenAPI beschreibt Endpunkte und Datenmodelle. Ergänzend prüfen automatisierte API-, Berechtigungs- und Integrationstests die technischen Verträge und kritische Geschäftsregeln.
Verwandte Leistungen
In einer technischen Ersteinschätzung kläre ich, welche Geschäftslogik nutzbar ist, wo sinnvolle API-Grenzen liegen und welcher erste Prozess sich für einen Proof of Concept eignet.