01
Ausgangslage
Die geschäftskritische Kernlogik liegt in einer Delphi-7-Anwendung, während neue Funktionen bevorzugt mit .NET entstehen sollen. Fachliche Abläufe sind nur teilweise dokumentiert.
- Geschäftskritische Kernlogik in Delphi 7
- Neue Funktionen sollen bevorzugt in .NET entstehen
- Fachliche Abläufe nur teilweise dokumentiert
- Eine vollständige Neuentwicklung birgt ein hohes fachliches und technisches Risiko.
02
Technische Herausforderungen
Vor einer Migration müssen Geschäftslogik, Abhängigkeiten und gemeinsame Datenmodelle verstanden werden. Alt- und Neusystem sollen zeitweise parallel arbeiten, ohne eine riskante Komplettablösung in einem einzigen Schritt.
- Geschäftslogik muss vor einer Migration verstanden und abgegrenzt werden.
- Alt- und Neusystem müssen während der Migration parallel betrieben werden können.
- Gemeinsame Datenmodelle müssen definiert werden.
- Die Migration muss ohne sofortige Komplettablösung des Altsystems möglich sein.
03
Modernisierungsansatz
Der Ansatz analysiert und definiert fachliche Modulgrenzen. Geeignete Komponenten lassen sich anschließend in Etappen nach C# migrieren und über REST APIs mit dem bestehenden System verbinden.
- Bestehende Geschäftslogik und Abhängigkeiten analysieren
- Fachliche Modulgrenzen definieren
- Einzelne Komponenten in Etappen nach C# migrieren
- REST APIs für die Kommunikation zwischen Alt- und Neusystem einführen
04
Technisches Zielbild
Die technologische Weiterentwicklung kann modulweise erfolgen. Neue .NET-Komponenten entstehen neben dem kontrolliert weiterbetriebenen Delphi-Kern und begrenzen Risiken auf überschaubare Schritte.
- Migration ohne vollständigen Systembruch möglich
- Neue Funktionen in .NET umsetzbar
- Bestehende Delphi-Anwendung weiterbetreiben
- Technische Risiken auf einzelne Schritte begrenzt
Nutzen
Welchen geschäftlichen Nutzen kann die Modernisierung schaffen?
Die technologische Weiterentwicklung kann beginnen, ohne bewährte Geschäftslogik in einem einzigen Großprojekt neu entwickeln zu müssen.
- Migrationsrisiko begrenzen
Überschaubare Module werden einzeln migriert statt das Gesamtsystem auf einmal abzulösen.
- Investitionen weiter nutzen
Bewährte Delphi-Geschäftslogik bleibt nutzbar, bis eine Ablösung sinnvoll ist.
- Neue .NET-Kompetenzen nutzbar
Neue Funktionen können gezielt in C# und .NET umgesetzt werden.
- Übergang planbar gestalten
Definierte Schnittstellen ermöglichen den geregelten Parallelbetrieb von Alt und Neu.